Aktuell/Geschichte


Hier geht es nach Hawaii
Hier geht es nach Hawaii

Hockenheim 2017: NASCAR and American Fanfest


Hamburg 2017: STREET MAG auf dem Großmarkt


Einfach nur ein richtig cooles Treffen: Finowfurt 2017

Bild: Ford, HDW, USA, US-Car Treffen, Finowfurt
Wo bitte geht´s nach Finowfurt?
Bild: HDW USA, Route 66, Finowfurt 2017, US Car Treffen
Bild: Finowfurt, US-Car Treffen,

US-Car Treffen in Munster 2017

US-Car Treffen

Es ist schon so eine Sache mit diesen Treffen. Wenn ich mir überlege, wo ich schon überall gewesen bin. Ich glaube, das kann sich schon sehen lassen. Mein erstes US-Car Treffen? Keine Ahnung. Ich kann mich an Hamburg erinnern, da war mein Sohn noch ziemlich klein. Dann irgendwie alles abgeklappert, was auch nur im Entferntesten nach Treffen aussah. Da kann es schon mal passieren, dass man sich irgendwo wiederfindet, wo man sonst eher nicht aufgeschlagen wäre. Beispiel gefällig? Ich fahre durch San Francisco und komme in Richtung Bay Bridge. Auf dem Pier darunter stehen einige auffällige Autos und ich mache sofort kehrt. Wow, was ist denn hier los? Ein Treffen, und was für eines. Ich stelle mein Auto irgendwo an die Seite und bummle herum. Weil ich nur Augen für die schönen Autos habe, merke ich erst nach einer gewissen Zeit, dass ich anders bin als die anderen Besucher auf diesem Meeting. Rund um mich herum gibt es nur Mexikaner. Davon auch einige in Jeanswesten, mit so vertrauensvoll klingenden Namen wie: „Californias most wanted“. Die stehen da um ihre Hupfdohlen herum und lassen die Autos tanzen und springen. Was ich meine, sind die sogenannten Low Rider. Da haben die Mexikaner sowas wie ein Patent drauf. Das können sie. Einer treibt es richtig bunt. Sein Auto wackelt und hoppelt, dass es nur so eine Freude ist. Ja, bis dann irgendwo ein Schlauch den Belastungen nicht mehr standhält und sich das schwarze Öl unter dem Low Rider ausbreitet. Da hängt nicht nur der Wagen in den Federn, da lässt auch der Besitzer die Enden seines imposanten Schnauzers hängen. Aber so etwas gibt es hier in Munster nicht. Alles ist schön sonnig und friedlich. Klasse Veranstaltung mit, von mir geschätzen, 250 schönen Autos.

 

Bild: US-Car-Treffen Munster, HDW, USA,
US-Car Treffen in Munster: 01. Mai 2017
Bild: US-Cars, Munster 2017, HDW USA, Ford
US-Car Treffen in Munster


Amerika Roadtrip 2016:

Mister T. und der Weiße Büffel

Bild: HDW-USA, Mister T. und der Weiße Büffel, Road Trip, Amerika, Route 66,

Mercedes-Benz of Miami

Bild: Mercedes-Benz of Miami, HDW, USA, Florida

Mercedes-Benz of Miami

Mein Opa hat immer gesagt: „Da wo es schön grün ist, da regnet es auch oft.“ Jetzt will ich meinem Opa natürlich nicht widersprechen und schließlich war er ja auch noch nie in Florida, aber ich sehe immer nur Sonne und strahlend blauen Himmel. Ja, und es ist grün und heiß, sehr heiß. Florida eben. Aber Regen? Keine Spur.

 

Thunderstorm

Doch heute Morgen ist alles anders. In bin im Hotel beim Frühstück und auf dem TV-Bildschirm erscheint eine fesche Lady. Mit einem strahlenden Lächeln sagt sie für heute einen Thunderstorm vorher. Nein, nicht einfach nur Regen, sondern einen ausgewachsenen Thunderstorm. Doch da lasse ich mich nicht bluffen. Wir sind hier nicht in der Eifel oder in Norddeutschland, sondern in Florida. Dem Sunshine State! Manchmal sehe ich zwar ein paar dicke, dunkle Wolken, aber wenn ich nochmal hinschaue, sind sie weg und die Sonne strahlt vom blue sky. Also: Nicht mit mir meine Dame, mir jagst du keine Angst ein, mit deinem Donnersturm. Ich fahre offen und ich habe auch noch ein ganz besonderes Ziel: Mercedes-Benz of Miami! Ich meine, wie das schon klingt? Ist das nicht richtiger Sound in den Ohren? Da muss doch jedem, der den Stern im Herzen trägt, ganz warm werden, oder? Nochmal zum Mithören: Mercedes-Benz of Miami! Na gut, entweder ihr versteht mich, oder eben nicht. Dann halt weiter im Text.

 

Bild: Mercedes-Benz of Miami, USA, HDW, Florida

Biker

Auf jeden Fall cruise ich bei strahlendem Sonnenschein auf den Highway und werde gleich von einer Gruppe Harley-Fahrern überholt. Die haben sich anscheinend extra fein gemacht. Oder sind das Polizisten in Sonntagsuniform? So wie damals Bud Spencer und Terence Hill mit weißem Hemd und beiger Hose. Dazu die langen schwarzen Lederstiefel. Das sieht natürlich edel aus und einige Autofahrer bremsen auch gleich richtig heftig ab, um die coolen Biker zu bewundern. Oder gibt es noch einen anderen Grund? Oh, oh, vor mir sehe ich dicke, dunkle Wolken und weitere Wagen bremsen ab. OK, ich habe verstanden. Das war diesmal kein Bluff, die schicke Lady im Fernsehen hatte wohl doch Recht. Heute gibt es richtig was auf die Mütze. Meine Sonntagsuniformharleybiker haben auch schon auf dem Pannenstreifen angehalten und fummeln ganz hektisch an ihren Packtaschen rum. Ich glaube nicht, dass ihnen das viel helfen wird, denn in diesem Augenblick kommt es schon ganz dicke: Thunderstorm!

 

Bild: Mercedes-Benz of Miami, USA, HDW, Florida

Mercedes-Benz of Miami

Aber ich brauche nicht in das Unwetter hineinzufahren, denn meine Abfahrt zur Niederlassung von Mercedes-Benz of Miami liegt bereits direkt vor mir. Gerade als ich auf das Gelände biege fängt es auch hier an zu regnen und ich mache schnell das Dach zu. Das nenne ich Timing! Jetzt aber hopp, hopp. Stilecht, mit Sonnenbrille (trotz Regen), kurzer Hose und Flip-Flops laufe ich durch die automatischen Eingangstüren, während hinter mir die Welt unterzugehen scheint. Die Sonnenbrille brauche ich jetzt zwar nicht mehr, aber in Florida hat ja jeder so´n Ding dabei. Also. Doch zurück zur Niederlassung. Hier drinnen bin ich erst einmal in einem anderen Universum. Nein, da hängen nicht zwei lässige Verkäufer am Tresen der Empfangsdame, weil gerade nichts zu tun ist, das ist hier schon etliche Nummern größer. Auf dem Gelände sind, grob geschätzt, ein paar hundert Autos. Eher mehr. Und Verkäufer rennen hier rum, bestimmt an die zwanzig. Da hat mich auch schon einer entdeckt und kommt freudestrahlend auf mich zu. Ich stelle mich kurz als Mercedes-Touri aus Good old Germany vor und mein neuer Kumpel ist ganz begeistert. Er heißt Chris ist Salesmanager und sein Begleiter, er sieht eher aus wie sein Bodyguard, soll mich herumführen und mir beim Fotografieren helfen. OK, warum nicht. Chris will solange mal schnell einen Nummernschildrahmen für mich holen. Klasse, das klappt hier ja fantastisch. Die Stimmung ist für so einen frühen Samstagmorgen auch hervorragend. Coole, ganz schön laute Musik, und alle scheinen gut drauf zu sein. In einem der Glasbüros, tanzt sogar eine Dame vor dem Schreibtisch. Ihre Kollegen lachen. Ich kneife mich mal unauffällig in den Arm. Nee, alles klar, kein Traum.

 

Bild: Mercedes-Benz of Miami, USA, HDW, Daimler, Florida
Bild: Mercedes-Benz of Miami, HDW, USA, Florida. G-Model

Dann sind sie einfach weg

Ich bin so gefangen in dieser etwas anderen Welt, dass ich gar nicht mitbekommen habe, wie sich mein Bodyguard und neuerdings auch Fotografierhelfer, abgeschwanzt hat. Auch von Chris meinem Salesmanager und Nummernschildverstärker-Beschaffer fehlt jede Spur. Jetzt bin ich doch etwas enttäuscht. Aber vielleicht haben die Jungs auch irgendwo „schweres Geschäft“ und das geht schließlich vor. Der Rubel, in diesem Fall der Dollar, muss schließlich rollen, ist doch klar. Wenn die Kollegen hier keine Autos verkaufen würden, bräuchten wir keine Wagen zu bauen und das wäre schlecht. Mal so ganz platt formuliert. In der riesigen Ausstellungshalle stehen nicht nur Mercedes, nein, auch ein paar hochwertige Renner anderer Marken sind vertreten.

 

Bild: Mercedes-Benz of Miami, USA, Florida, HDW

José

Ich fotografiere gerade ein Maserati Cabrio, als ich wieder angesprochen werde. „Der frühere Besitzer fährt jetzt einen SL 63 AMG“, sagt eine freundliche Stimme hinter mir und ich glaube schon, in das Gesicht von Chris oder dem Bodyguard zu blicken, wenn ich mich umdrehe. Doch weit gefehlt, jetzt lerne ich schon den dritten Mitarbeiter von Mercedes-Benz of Miami kennen. Laut Namensschild habe ich es gegenwärtig mit José zu tun. Er kommt näher und fragt mich, was er für mich tun kann. Na gut, wenn er unbedingt möchte, kann er mir gerne eine Nummernschildverstärkung holen. „Klar, kein Problem, dürfen es auch zwei sein? Und noch Schrauben dazu“? „Äh, nein danke. Keine Schrauben, aber die Rahmen wären klasse. Thanks José!“ Er grinst und verschwindet in den Weiten der hinteren Räumlichkeiten. Nicht, das es da ein schwarzes Loch gibt und ich meine gerade erst begonnene neue Freundschaft mit José auch noch zu den Akten von Chris und dem Bodyguard legen muss. Aber meine Angst ist unbegründet.

 

Friends

My new friend kommt mit den Rahmen zurück und überreicht sie mir so feierlich, als wären es die Schlüssel zu einem neuen Mercedes. Ich bin gerührt und weil José so freundlich zu mir ist, bitte ich ihn einen Augenblick zu warten. Ich renne durch den Regen zu meinem Auto und hole ein kleines Geschenk für ihn. Für solche Fälle habe ich doch noch etwas aus alten Armeebeständen: Einen Mercedes-Kalender aus Deutschland! Nochmal zurück durch den warmen Regen und schön darauf achten, dass das empfindliche Geschenk nicht nass wird. José blickt mich erwartungsvoll an und ich versuche ihm den Kalender mit ebenso viel Würde zu überreichen, wie er es mir vorgemacht hat. Es scheint zu klappen und José ist total von den Socken. Dann liegen wir uns wie zwei ganz alte Freunde in den Armen und können unsere Tränen nicht mehr zurück halten. Na ja, vielleicht nicht ganz so dramatisch, aber bevor José mich jetzt für heute Abend zum Essen einlädt, um mich seiner ganzen Familie vorzustellen, verabschiede ich mich aus „meiner“ Niederlassung von Mercedes-Benz of Miami!

 

Sun ist shining

Der Regen hat noch einmal zugelegt und zurück im Auto wechsele ich erst einmal mein nasses T-Shirt. Es regnet immer noch und so lege ich meine Füße auf das Armaturenbrett und freue mich über meine neuen Nummernschildrahmen. Aber das ist erst der Anfang. Ich habe noch ein paar Touren in Florida geplant und wenn mir unterwegs eine Mercedes-Benz Niederlassung über den Weg läuft, werde ich mit Sicherheit mal kurz reinschauen. Auf dem Highway werden gerade die Autos per Abschleppwagen entfernt, die den Thunderstorm nicht so gut überstanden haben wie ich. Dann kommt die Sonne wieder raus und tut so, als wäre nichts gewesen.

 

Welcome to Miami

Hans-Dieter Wuttke (HDW)

www.hdw-usa.de

 


Hamburg meine Perle: STREET MAG 2016

Ich fahre Samstagmorgen los und will in meinem Ford übernachten. Da die A7 wegen Bauarbeiten ab Stellingen gesperrt ist, brauche ich eine halbe Stunde länger als sonst. Aber ich habe noch Glück. Je später es wird, desto voller werden die Autobahn und natü

Da sperren wir mal kurz die Autobahn

Ich fahre Samstagmorgen los und will in meinem Ford übernachten. Da die A7 wegen Bauarbeiten ab Stellingen gesperrt ist, brauche ich eine halbe Stunde länger als sonst. Aber ich habe noch Glück. Je später es wird, desto voller werden die Autobahn und natürlich auch die Umleitungen. Einige Driver geben entnervt auf und kommen gar nicht mehr zum Treffen. Über Handy machen diese schlechten Nachrichten die Runde. Ein Bekannter braucht am Sonntag sogar 4 Stunden von OHZ bis er endlich auf dem Platz vor dem Stadion ist. Wahnsinn.

 

 

Bild: Street Mag Hamburg, HDW, USA, Corvette, Ford Explorer, US-Cars Treffen
Gleich drei coole Fahrzeuge auf einmal

Hamburg ist eben Hamburg

Egal mit wem ich spreche, alle trauern den früheren Treffen auf dem Heiligengeistfeld hinterher. Kein Wunder, im Schatten des Millerntors und dem Stadion des FC St. Pauli wehte doch ein etwas anderes Hamburger Lüftchen, als hier so fern der Stadt im beschaulichen Volkspark. Oder hatte es etwa damit zu tun, dass die Reeperbahn gleich um die Ecke lag? Das war natürlich eine Steilvorlage für die Besitzer der blubbernden V8-Karossen. Mal eben zwischendurch die Meile rauf und runter cruisen und bei Bedarf auch noch etwas überflüssiges Reifengummi abrubbeln. Dazu dann der Sound aus den manchmal doch ziemlich offenen Rohren, ach, was kann das Leben herrlich sein. Natürlich kann man auch woanders rumfahren, aber so richtig Spaß macht es doch nur, wenn auch genügend Zuschauer vorhanden sind, die dieses Spektakel auch zu würdigen wissen. Und dieses Publikum war auf der sündigen Reeperbahn zweifellos vorhanden. Sogar mit jeder fortgeschrittenen Stunde und jedem getrunkenem Bier mehr. Aber das ist jetzt Geschichte. Wie schon im letzten Jahr wir auch diesmal wieder der Platz vor dem Hamburger Volksparkstadion genutzt.

 

Bild: HDW, US-Car Treffen, Ford Explorer, Street Mag Hamburg
Ja wer steht denn da hinter dem Auto?

Der blinde Passagier

Ich zahle den Eintritt und bekomme ein Bändchen um das Handgelenk. Dann suche ich mir einen schönen Stellplatz unter einem Baum. Natürlich in Sichtweite des Volkparkstadions. Hier werde ich auf die rollenden Schätze aus Amerika warten. Ich hätte auch noch dichter ins Gewühl fahren können, aber es ist heute doch ziemlich heiß und deshalb bleibe ich lieber im Schatten. Rumlaufen kann ich ja überall. Wie ich da so stehe, überkommt mich ein seltsames Gefühl. Es kommt mir so vor, als wäre ich nicht allein in meinem Auto. Das ist zwar absoluter Blödsinn, aber wer gerne Bücher von Stephen King liest, der schaut vor dem Schlafengehen auch schon mal unter dem Bett nach, ob sich nicht doch irgendein kleines Monster dort versteckt hat. Einfach nur so, zur Sicherheit sozusagen. Ja, auch wenn es Quatsch ist. Also gehe ich zur riesigen Rückwandtür meines Ford Explorers und öffne sie. Und was soll da sein? Meine schöne maßgefertigte Matratze natürlich, auf der ich heute die Nacht verbringen möchte. Aber was ist das? Schaut da nicht etwas Grünes unter dem Bett hervor? Ja spinn ich denn jetzt? Ich nehme meinen ganzen Mut zusammen -viel ist es ja nicht- und hebe die Matratze mit einem Ruck nach oben. Und da blickt es mich mit seinem einem Auge an: Nein, kein ekliges Monster sondern mein grünes Fahrrad hat sich als blinder Passagier ins Auto geschmuggelt! Is nich wahr!? Doch isses.

 

 

Bild: Hamburg Hafen, Elbe, HDW

V8-Fieber

Irgendwann ist dann soweit. Ich kann keine Autos mehr sehen. Den ganzen Tag renne ich zwischen den geilen Kisten rum und jetzt habe ich einfach genug. Ich gehe zurück zum Ford, setze mich in den Schatten und überlege, wie ich den Abend noch anders verbringen kann. Ohne Auto. Tja, und weil mein Rad schon hier ist, kann ich es auch benutzen. Also rauf auf den blinden Passagier und ab in Richtung Elbe. Über Klein-Flottbeck geht es nach Teufelsbrück und weiter am Elbufer zu den Landungsbrücken. Das Wetter ist so gut, dass viele Menschen am Fluss Erholung suchen. Grillen, Musik hören, oder einfach nur im Sand sitzen. Hier ist für jeden was dabei. Irgendwann fahre ich zurück zum US-Car-Treffen. Die meisten Besucher sind bereits weg, aber für die verbliebenden Partygäste spielt eine Band und zu später Stunde sollen angeblich auch noch spärlich bekleidete Damen Autos waschen. Was es alles gibt? Aber mein Auto ist sauber und so lege ich mich eben schlafen.

 

Bild: Hamburg Fischmarkt, HDW, Elbe, Hamburg,

Fischmarkt

Auch der Sonntag kann mit herrlichem Sonnenschein glänzen. Es ist noch vor 8 und ich mache mich mit dem Rad auf den Weg zum Hamburger (Altonaer) Fischmarkt. Hier ist absolut die Hölle los. Die Verkäufer überbieten sich mit Sprüchen und die schaulustigen Kunden genießen die Sonne und das Spektakel. Immer wieder sieht man schwer bepackte Menschen, die ihre gerade erworbenen Schätze nach Hause retten wollen. Ich mag es hier.

 Um 9.30 ist der Markt offiziell zu Ende und die Händler müssen einpacken. Spätestens jetzt schlägt die Stunde der Schnäppchenjäger: Ganze Obstkisten wechseln für einen Euro den Besitzer. Ein Schauspiel.

 

Bild: Street Mag Hamburg, US-Car Treffen, HDW, Amerika
Bild: HDW, US-Car Treffen, Street Mag Hamburg, Ford
Wer hält da seine Mauken in mein Bild?

Game over oder „Nu‘ is daddeldu"

wie der Hamburger sagt. 

Zurück beim Treffen sitze ich gemütlich im Schatten, während sich der Platz wieder füllt. Autos die gestern schon da waren und neue Amischlitten blubbern heran. Ich genieße, laufe herum und bevor ich mich versehe ist es schon Nachmittag. Ich packe ein und mache mich auf den Rückweg. Die Zeit ist mal wieder sehr schnell vergangen und ich habe sie genossen. Was mir besonders gefällt, ist die Möglichkeit, mal eben eine kleine Auszeit zu nehmen und mein Bike zu satteln. Dann ab durch die Mitte und was anderes sehen. Wenn ich dann wieder zurück bin, macht es noch mal doppelt so viel Spaß. I like it!

 

See you next year auf St. Pauli oder so

Hans-Dieter Wuttke (HDW)

 


Let´s go South: Street Flames in Mittelbiberach

Bild: Street Flames Mittelbiberach, US-Cars, HDW, USA, Ford

On the Road nach Mittelbiberach

Nein, das ist kein Scherz. Ich bin auf dem Weg zum US Car Treffen in Mittelbiberach. Weil ich gerade  auf dem Rückweg nach Nordgermany bin, nutze ich die Gelegenheit dieses Treffen zu besuchen. Die "Street Flames" finden bereits zum 7. Mal statt und die Bilder der letzten Veranstaltungen lassen großes Erwarten. Ich bin gespannt. Samstag geht es los.

 

Bild: Street Flames Mittelbiberach, US-Cars, HDW, USA, Ford, Opel, NYPD
Es ist gerade mal 9.00 Uhr morgens und die Sonne scheint. Das Treffen beginnt erst in 2 Stunden

Viel zu früh!?

Irgendwann habe ich das Internet nach coolen US-Car-Treffen durchforstet und bin auf die Street-Flames in Mittelbiberach gestoßen. Natürlich kennt man als Norddeutscher Jung, oder Deern, diesen Ort und weiß auch wo er liegt, oder? Nein? Also ich brauchte nur ein paar Klicks und war sofort im Bilde. Irgendwie klingt der Name ja schon nach Süden und richtig, ganz unten,  so Richtung Bodensee.

 

Bild: Street Flames Mittelbiberach, US-Cars, HDW, USA, Ford, Opel, NYPD
Bild: Street Flames Mittelbiberach, US-Cars, HDW, USA, Ford, Opel, NYPD

Freundliche Menschen

Es ist Samstag Morgen und die letzten Vorbereitungen werden getroffen. Ich werde sehr freundlich empfangen und kann mir einen Stellplatz aussuchen. Das Treffen ist teilweise auf einer öffentlichen Straße und teilweise auf angrenzenden Firmengrundstücken. Was ich hier besonders klasse finde, sind die kleinen Aufkleber für die Windschutzscheibe. Darauf steht das Jahr und der Name des Treffens. Einige haben schon die halbe Scheibe voll. Für mich ist es der erste Aufkleber dieser Art.

 

Bild: Street Flames Mittelbiberach, US-Cars, HDW, USA, Ford, Opel, NYPD
Bild: Street Flames Mittelbiberach, US-Cars, HDW, USA, Ford, Opel, NYPD

Mad Max 2016

Manche Dinge haben sich auch seit Mad Max und dem Night Rider nicht geändert. Selbst der geilste V8 braucht was zum Trinken, sonst läuft nichts! Dieser megastarke Eigenbau kam buchstäblich mit dem letzten Tropfen Sprit genau bis hierhin, dann war Schluss mit Sound. Aber wozu gibt es Tankstellen und Reservekannister? 

 

 

Bild: Street Flames Mittelbiberach, US-Cars, HDW, USA, Ford, Opel, NYPD
Ist der Tiger erst zurück im Tank, brüllt er wieder, Gott sei dank!

Freibier!

Irgendwann wurde selbst ich müde vom rumrennen und habe eine kleine Auszeit genommen. Bei mir gegenüber hatten die Veranstalter freundlicherweise eine kleine Bar aufgebaut und als ich so schön in meinem Sessel saß, kam auch schon der Wirt herrüber: "Du machst mich ganz verrückt, wenn du hier alleine rumsitzt. Komm endlich rüber und trink was"! Weil ich aber grad nicht wollte, ging er zurück und kam postwendend mit einem großen Becher Bier zurück. Das nennt man wohl süddeutsche Gastfreundschaft.

 

Gespräche und Clubs

Kaum ist irgendwo eine Motorhaube offen, rennen die Leute schon hin und schauen rein. Ich auch. Als ich hier ankam kannte ich niemanden, als ich weg fuhr, eine ganze Menge netter Leute. Der junge Mann, der auf dem Bild von den South Side Cruisers Hochrhein steckt, war einer von ihnen. Ich glaube das macht, unter anderem, auch den Reiz dieser Treffen aus. Neben den Autos und der ganzen Action natürlich. Aber es ist hier friedlich, nicht wie z.B. in Bundesligastadien, wo bald mehr Polizisten als Zuschauer sind und man schon aufpassen muß, dass man nicht um die falsche Ecke geht.

 

 

Nette Nachbarin

Neben mir wird ein Platz frei und schon steht ein weißer Dampfhammer drin. Mein neuer Kumpel aus Mittelbiberach, der mich schon am Morgen begrüßt hat und jetzt noch mal vorbei schaut, ist ganz begeistert. Ich bin mir nicht ganz sicher, was ihn mehr fasziniert, die Karosserie des Autos, oder die der Fahrerin. Aber als Karosseriebaumeister entdeckt er gleich mal eine ganze Menge Gummiabrieb im Radkasten.

"Ach, da ist noch genug Profil drauf", lautet der Kommentar der Racerin.

 

Alles hat ein Ende nur die Wurst hat Zwei

Als mich der Hunger plagt, gehe ich zu den langen Tresen mit den amerikatypischen Leckereien. Die Bratwurst gibt es hier rot-weiß. So kenne ich zwar nur die Pommes, aber warum nicht. Als ich dran komme, fragt mich die Bedienung: "Rot oder weiß"? Ich stehe eher auf Senf und sage deshalb: "Gelb, bitte"! Jo, da ist aber Gebrüll fällig! Gelbe Wurst haben die hier nicht. Gemeint ist natürlich nicht Majo oder Ketchup, sondern rote Wurst oder a Weischwurst. Den Senf gibt es gratis dazu.

 

 

See you next year in Mittelbiberach

Hans-Dieter Wuttke (HDW)

 


WATERFRONT BREMEN: BORN TO DRIVE 2016

Bild: Waterfront Bremen, US-Car-Treffen, Ford, USA, HDW, Born to drive
Bild: HDW, Waterfront, US-Car-Treffen-2016, Bremen, Ford, Born to drive

Ein Jahr lang habe ich darauf gewartet!

Endlich, endlich! Das Wahnsinnstreffen an der Waterfront findet heute statt. Im letzten Jahr waren es 1800 amerikanische Autos und noch eine Menge Motorräder obendrauf. Heute ist dieser Rekord warscheinlich Geschichte. Ich habe etwas getrödelt und bin um 10.45 Uhr am Weserufer. Die Veranstaltung beginnt offiziell um 10.00 Uhr und ich habe großes Glück, dass ich noch auf den riesigen Parkplatz am Wasser stehen kann. Kurz nach mir werden die Autos zur Vorderseite des Shoppingtempels gelotst. Ich bin total happy mit meinem Auto dabei zu sein.

 

Elvoice ist unschlagbar

Was hier in Bremen geboten wird, ist schon nicht so leicht zu toppen. Natürlich ist Guido, besser bekannt als Elvoice, auch wieder dabei: Moderation und Elvis-Show. Klasse!

 

 

Bild: Waterfront, Bremen, US-Cars-Treffen
Norbert aus Leer: Auch ein großer Elvis Fan

Ein großer Elvis-Fan: Norbert

Auf so einer Veranstaltung lernt man doch schnell mal ein paar nette Menschen kennen. Nicht nur ich finde den Auftritt von Elvoice klasse, auch Norbert ist begeistert. Auf dem Beifahrersitz seines Wagens liegt eine Gitarre und es hat nicht viel gefehlt, dann hätte er mit Guido zusammen gerockt. Ja, warum eigentlich nicht? Let´s go!

 

 

Bild: Bild: HDW, Waterfront, US-Car-Treffen-2016, Bremen, Ford, Born to drive, Elvoice, Guido
After Show: Back home!

2. BEAR FAMILY FESTIVAL IN OLDENDORF 2016

Bild: Bear Family Festival, US-Cars, HDW, Amerika

Endlich wieder ein cooles Event am Wochenende

Samstag und Sonntag ist was los auf dem Dorf. Genauer gesagt auf, oder besser natürlich in dem Oldendorf (Hambergen). Die Bear Family lädt ein zum großen Festival mit live Bands und natürlich US-Cars. Es gibt somit keinen Grund für mich, da nicht hin zufahren. Ganz im Gegenteil, es gibt viele Gründe es zu tun!

 

Bild: Bear Family Festival 2016, HDW, USA, Cadilac, US-Cars
Genau, hier geht es direkt zum Festival!

Wo bitte schön ist denn Oldendorf?

Wenn ich Samstags mit meinem Bruder von unserem mit EU-Geldern geförderten Frühstücksrestaurant komme, fahren wir immer in Sandhausen bei Torsten vobei. Torsten verkauft US-Cars und deshalb halten wir für einen kurzen Plausch an. Torsten: "Na, fahrt ihr wieder Fahrrad"? Wir: "Na, verkaufst du wieder Grills"? Da unser US-Car-Fachmann und jetzt auch noch Grill-Händler schon ewig in der Amicar-Szene ist, weiß er auch wo und wann was los ist. Und so kriegen wir den Tipp: Samstag und Sonntag steigt das Bear Family Festival in Oldendorf. Ja, und weil da auch US-Cars angesagt sind, will ich unbedingt hin.

 

 

Bild: Bear Family Festival 2016, HDW, USA, Cadilac, US-Cars, Rumble on the beach
Der frühe Vogel ist auch noch nicht da

Ich bin zu früh, oder?

Das Festival hat schon am Vormittag angefangen, aber als ich nachmittags da bin, ist von richtig Party noch nichts zu spüren. Leider sind auch keine Amischlitten zu sehen und so verdrücke ich erst einen riesigen, leckeren Hamburger und dann mich selbst. Ich fahre über die Dörfer nach Bremerhaven. Da kenne ich eine Stelle, da sind auf jeden Fall US-Cars. Wenn auch etwas andere!

 

 

Abstecher nach Bremerhaven

Bild: Bremerhaven, US-Cars, HDW, Schlepper, Weser
Bild: Bremerhaven, US-Cars, HDW, Hafen, Import Autos

Das etwas andere US-Car-Treffen

Nein, nicht nur Elvis ist hier in Bremerhaven vom Schiff gestiegen, im Hafen kommen auch viele Autos aus Übersee an. Manche in Containern und manche auf eigener Achse sozusagen. Nicht alle überstehen die lustige Seefahrt unbeschadet. Auf einem großen Platz warten sie dann auf ihre neuen Besitzer. Ich komme immer gerne her, weil es hier immer was zu sehen und zu staunen gibt.

 

Bild: Bear Family Festival 2016, HDW, USA, Cadilac, US-Cars, Bremerhaven

Junge komm bald wieder

Ja, da kommen sie wieder zurück. Autos, die wir hier irgendwann einmal in Deutschland gebaut haben, werden von Liebhabern in den USA gekauft und per Schiff wieder in die Heimat geholt. Im Augenblick scheinen die alten VW-Bullys schwer im kommen zu sein. Ich habe 9 Stück gezählt. Viele Autos haben noch ihre Nummernschilder aus California oder Florida dran. Den CLK links im Bild, haben wir hier in Bremen gebaut. Ich finde das irgendwie total irre.

 

Bild: Bremerhaven, US-Cars, HDW, Hafen, Import Autos

Alles Schweitzer, oder was?

Als ich dort so stehe und vor mich hin träume, höre ich plötzlich schweren schweitzer Dialekt. Zwei Paare sind anscheinend auf dem Weg zurück zu ihrem Kreuzfahrtschiff und unterhalten sich lautstark über die Import-Autos. Einer der Herren meint, dass er das schöste Auto zu Hause hat. Natürlich springe ich darauf an und frage ihn, welches denn das schönste ist? Antwort: " Ein Mercedes 190 aus dem Jahre 1956"! Da mischt sich sofort sein Kumpel ein: "Ja, aber er fährt ihn nie, höchstens zweimal im Jahr"! Lachend trennen sich unsere Wege, die Herrschaften gehen weiter zum Schiff und ich will es noch mal auf dem Fest versuchen.

 

Zurück zum Festival

Bild: Bear Family Festival 2016, HDW, USA, Cadilac, US-Cars, Rumble on the beach
Jetzt geht auch die Party los

Jetzt geht's los!

Die tiefstehende norddeutsche Sonne scheint der Band in die Augen und es geht los. Die mittlerweile doch sehr zahlreichen Besucher, bekommen jetzt was auf die Ohren: Rockabilly! Die Fans sind stilecht gekleidet, nur ich bin modisch wohl eher als Aussenseiter zu sehen. Aber das macht ja nichts. Es sind nun auch einige Ami-Autos da und ich mache mal die Runde.

Fazit: Hier geht es eindeutig mehr um die Musik und Autos sind nur ein wenig Beiwerk. Deshalb freue ich mich schon auf den nächsten Sonntag: US-Car Treffen an der Waterfront in Bremen!

 

See you next week

Hans-Dieter Wuttke (HDW)

 

Bild: Bear Family Festival 2016, HDW, USA, Cadilac, US-Cars
Es waren klasse Autos dort, leider nicht zu viele

STREET MAG SHOW Hannover 2016

Bild: Street Mag Show, HDW, Hannover, 2016, Ford, Love is pink
Hannover ist einfach irre! Autos ohne Ende und noch jede Menge Bikes obendrauf...
Bild: Street Mag Show, Hannover 2016, HDW, Truck, US-Cars
Einer der großen in Hannover
Bild: Street Mag Show, HDW, Hannover, 2016, Ford Explorer, Love is pink, US-Cars

Viel Platz auf dem Schützenplatz, oder?

Wir sind gegen Mittag in Hannover angekommen und es ist schon ganz schön voll, auf dem riesigen Gelände. Aber so groß ist unser Ford ja nicht und deshalb kriegen wir noch einen schönen Platz in der Nähe der Show-Bühne. Dass nun zufällig eine Love-Limo neben uns steht, ja, da kann ich auch nichts für.

Bild: Street Mag Show, HDW, Hannover, 2016, Ford Explorer, Love is pink, US-Cars
Stahlhelm im Motorraum. Habe ich so auch noch nicht gesehen...
Bild: Street Mag Show, HDW, Hannover, 2016, Ford Explorer, Love is pink, US-Cars
Klar hat der TÜV, warum denn nicht? Ist doch alles dran, was der Mensch so braucht
Bild: Street Mag Show, HDW, Hannover, Sun goes down, US-Cars

When the sun goes down

Und dann auf dem Weg nach Hause, die Sonne geht langsam schlafen, kommt der Gedanke: Der einzig richtige Gedanke: Morgen früh fahre ich wieder zurück nach Hannover und genieße den 2. Tag der irren Party!

 

 

Der 2. Tag in Hannover

Bild: Street Magazine, Street Mag Hannover 2016, HDW, US-Cars,

Bin  ich jetzt im Fernsehen?

Das ist natürlich eine berechtigte Frage des Moderators, aber ich habe ihn "nur" für meine web site geknipst. Wie bei den STREET MAG SHOWS üblich, kann man seinen Schatz auf die Bühne fahren und von Fachleuten begutachten lassen. Der freundliche Moderator ist dann in puncto Fachwissen nahezu unschlagbar.

Bild: Street Magazine, Street Mag Hannover 2016, HDW, US-Cars,
Gib dem Nachwuchs eine Chance: Auch ein ganz kleiner US-Car-Fan ist mit seinem Wagen auf der Bühne
Bild: Street Magazine, Street Mag Hannover 2016, HDW, US-Cars,
Eben noch auf der Showbühne...

Der Sonntag

Am Samstag war es bewölkt und somit klasse auszuhalten. Der Sonntag war dann eher etwas für uns hitzegewohnte norddeutsche Sonnenanbeter. Aber mit ein paar gekühlten Getränken bin ich gut über den heißen Tag gekommen. Und es hat sich selbstverständlich absolut gelohnt.

Bild: Street Magazine, Street Mag Hannover 2016, HDW, US-Cars,  Ford Explorer
Mein Basiscamp

Die Stuntshow

Stuntman in Action

Damit sich die Leute nicht nur den ganzen Tag langweilen und alte Autos ansehen müssen, gibt es zwischendurch noch mal richtige Action mit den klasse Stuntman Kevin. Der Junge hat seine Trialmaschine toll im Griff gehabt und die Zuschauer waren echt begeistert.

Bild: Street Magazine, Street Mag Hannover 2016, HDW, US-Cars,
Die Jungs von www.stuntfunk.de
Bild: Street Mag Show, Hannover 2016, HDW, Truck, US-Cars
Bild: US-Cars, Hannover, HDW USA, Van,Street Mag Show
Dieses Angebot kann man sich ja noch mal überlegen
Bild: US-Cars, Hannover, Chevrolet, HDW, Street Mag Show,
See you next time in Hamburg...

Fish and Cars Bremerhaven 2016

Bild: Fish and Cars Bremerhaven, HDW, US-Cars, Ford

Fishtown kriegt Besuch

Ich fahre in die Stadt und rund um das Schaufenster Bremerhaven sind schon alle Parkplätze, und was man dafür halten könnte, besetzt. Was mir im letzten Jahr noch den Schweiß auf die Stirn getrieben hätte, lässt mich heute völlig kalt. Ich komme ja mit meinem Ami-Ford und bin offizieller Teilnehmer der Fish an Cars! Somit darf ich direkt am Hafenbecken parken und bin Schneider frei. Was will ich mehr?

Zur Begrüssung bekomme ich von einem netten Herrn noch eine Flasche Flensburger Wasser in der zünftigen Flenspulle und dann kann es losgehen: Mein erstes Amitreffen in Fishtown.

 

 

 

 

 

 

 

 

Rock and Roll, oder alles nur Techno?

Das erste was mir auffällt, ist die laute Musik. Hört man sonst auf den Amitreffen eher die alten Rock and Roll-Scheiben, dröhnen hier am Wasser die Bässe! Ist da irgendwas an mir vorbei gegangen seit ich mit dem Rad von Berlin nach Paris gefahren bin. Hat sich die Amiszene etwa radikal verändert? Des Rätsels Lösung ist jedoch ganz einfach. Auf einem kleinen Schiff, haben es sich einige Spinner, also Spinnig-Biker bequem gemacht und treten in die Pedalen. Ein DJ ist auch mit an Bord und sorgt für die musikalische Unterhaltung. Klasse!

 

Bild: US-Car Bremerhaven, HDW, Van, Rosalie the witch, USA
Wozu die Hexe nun den Van brauch, wenn sie doch den Besen hat? Keine Ahnung, aber mal was ganz anderes
Bild: US-Car Bremerhaven, HDW, Ford Explorer, USA

Junge komm bald wieder

Das Treffen in Bremerhaven geht dem Ende zu und ich fahre zurück durch den Hafen. Die US-Cars sind schon klasse, aber wenn ich vor den großen Schiffen stehe, ist das auch schon wieder eine ganz andere Nummer. Über Bremerhaven sind mehrs als 7 Millionen Menschen nach Amerika ausgewandert. Kann sich das jemand vorstellen? Wer sich dafür interessiert, sollte mal dem Auswandererhaus in Bremerhaven einen Besuch abstatten. Tja, und so schließt sich der Kreis wieder. Ich hole meinen Campingstuhl aus dem Ford und setze mich ans Wasser. Die Sonne lässt sich heute zwar nicht blicken, aber es ist nicht zu kalt und so genieße ich nach dem Rummel noch mal die Ruhe.

 

Schiff ahoi

Hans-Dieter Wuttke (HDW)